„Was machen Sie eigentlich für Musik, Herr Steinwede?“

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    Foto: Ulrike Schaffer

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2 Antworten

  1. Herbert Beckmann sagt:

    Ja, Olli, wie wahr!
    Ich schreib zwar nicht hauptsächlich Songs in meinem Leben aber die Texte und Melodien, die bisher so aus mir raus kamen, kamen immer dann, wenn mich etwas sehr berührt hat.
    Freude oder Leid…. nur das ist authentisch.
    Wo kommt die Musik her, die man dazu erfindet?
    Einer meiner Design-Professoren sagte ganz treffend: „Geschmack bildet sich am Vergleich!“ Der Musiker, der sich sein ganzes Leben mit Blues beschäftigt hat und sich damit wohl fühlt und ausdrücken kann, wird mit ziemlicher Sicherheit bei seinen eigenen Songs die Musikschnipsel, die in seinem Kopf herumgeistern, wenn er kreativ ist, zu einem schönen neuen Bluessong zusammenstellen, wenn er etwas schreibt. Und je mehr er auf der Suche nach neuen Unbekannten ist, Stile mixen, Elemente aus anderen Genres dazu mischen, ohne dass im das im kreativen Augenblick tatsächlich bewusst ist. So fällt die Antwort auf die Frage an den Interssierten vielleicht leichter, wenn man sich überlegt, aus welchen Einflüssen, das alles entstanden ist und einige davon nennt.
    In den letzten 30 Jahren sind soviel neue Musiktrends durch die Radios und Plattenstudios gejagt, dass es immer schwieriger wird, griffige Trends zu denifinieren und ihnen Namen zu geben. Naja zumindest ist die deutsche Sprache endlich wieder salonfähig.
    Ich hab echt keine Ahnung, was der Unterschied zwischen Death-Metal, Trash-Metal, New-Metal oder sonstwas Metal ist…… irgendwie ist es ja so, dass wenn die Künstler mit irgendwas richtig durchstarten und Erfolge einsammeln, die ursprüngliche NEUE Musikrichtung irgendwann in einem sich selbsbefruchtenden Wiederholen immer der gleichen Art zu komponieren endet. Das sind solche Musiker, von denen man, wenn man 3 Platten kennt, eben dann alle Platten kennt. Das nennt man dann Stil, wenn sich andere Musiker ebenfalls dazu begeistern lassen mit ähnlichen Mitteln, ähnlche Sounds mit ähnlichen Instrumentierungen und ähnlichen Harmonieführngen oder Gitarrenriffs zu schreiben.
    Dann kommt das dann auch keicht in eine Schachtel.

    Ist man jedoch noch am Start, hat das alles wenig Bedeutung, weil man ja erst mal nur Songs schreiben will.
    Die Schubladen helfen ja nur beim Marketing und den Konsumenten dabei, schon mal vorzusortieren.
    Das McDonalds Prinzip. Soll alles gleich schmecken!!!! Auf der ganzen Welt!!!! 😉

    Ich vertrete übrigens die Auffassung, dass man einen guten Song, sowohl mit Akustik-Gitarre als Singer.Songwriter (grade schwer inMode) Version interpretieren kann (was die unglaubliche MTV-Unplugged Welle ja bewiesen hat) als auch ne Jazz, Hard-Rock, A Cappela oder was auch immer Version, draus zu arrangieren, was unendiche viele Bob-Dylan (z.B: Knockin on Heavns Door); Beatles, und sonstwelche Cover-Versionen zu unterschieldichen Zeiten bewiesen haben.
    Und wenn man sich die Geschichten hinter der Songs anguckt, sofern sie dokumentiert sind, oder gar für sich sprechen,
    werden Songs immer durch die Aufmerksamkeit des Authors auf irgendwas ausgelöst, dass ihn persönlich besonders berührt hat, so dass er es zu einem Song machen musste.
    Also wenn mich jemand fragen würde, welche Musik ich mache?
    Antwort: „Die, die mir Spass macht, ich spiel Gitarre und singe songs, die mich selbst berühren, in der Hoffnung, dass das jemand mitmir teilt.“

    Einflüsse,
    Beatles; Pink Flyod, Genesis, Yes, Deep Purple, Police, Crowded House, Werner Lämmerhirt, Dire Straits, Peter Gabriel, Elton John, Billy Joel, mal sehen, was noch dazu kommt.
    Nu da muss man dann auch mal hören was dann daraus geworden ist.

    Alles Gute für Dich und Deine Musik
    Herbert

    • Herr Steinwede sagt:

      Danke für den Kommentar! Nun, Einiges wird natürlich noch folgen – zu den Songs, die bereits fertig sind und noch hier vorgestellt werden kommen noch die Songs, die gerade im Entstehen sind – und deren Geschichte zu erzählen, werde ich mir natürlich nicht nehmen lassen; ebenso wenig die Historie meiner Einflüsse. Also, dran bleiben!

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